Die Brennessel

vom 05.06.2020

„Brennnessel,
verkanntes Kräutlein, dich muß ich preisen. 
Dein herrlich Grün in bester Form baut Eisen,
Kalk, Kali, Phosphor, alle hohen Werte,
entsprießend aus dem Schoß der guten Mutter Erde.
Nach ihnen nur brauchst Du Dich hin zu bücken ,
die Sprossen für des Leibes Wohl zu pflücken,
als Saft, Gemüse oder Tee sie zu genießen,
das, was umsonst gedeiht in Wald, auf Pfad und Wiesen,
selbst in noch dürft’ger Großstadt nahe Dir am
Wegesrande, nimm’s hin, was rein und unverfälscht die gütige
Natur dir heilsam liebend schenkt auf ihrer Segensspur!“
– Heinrich Hoffmann




Die Brennnessel gehört zu den ältesten Heilkräutern in der pflanzlichen Heilkunde. Die Heilwirkung der Brennessel ist bis heute überliefert und hat zu keiner Zeit in der Geschichte an Bedeutung verloren. Als Brennnesseljauche wird sie als  Düngemittel eingesetzt, um das Wachstum von Gemüse zu fördern.  In der Heilkunde werden die Blätter und die Samen verwendet.


Volks heilkundliche Anwendungsgebiete als Tee:

  • Blutreinigung (Frühjahrs Entschlackungskur)
  • Eisen Einschleuse Pflanze
  • Harnwegsinfekte
  • Prostatavergrößerung
  • Gicht
  • Rheuma
  • Frauen mit Unterleibsbeschwerden


Die Brennesselsamen regen die Körperfunktionen an und sich ein stärkendes Tonikum und Aphrodisiakum. Diese können roh genossen werden, indem man sie beispielsweise über Speisen streut.

Die jungen Brennesselblätter eigenen sich hervorragend für Salate, Suppen oder Pesto. Vor der Zubereitung der Brennesselbläter, diese entweder kurz blanchieren oder mit einem Nudelholz darüber rollen. Hierbei werden die Brennhaare der Nesselblätter zerstört und diese können hiernach unbedenklich, ohne störendes Brennen, verwendet werden. 

Viel Vergnügen beim Ausprobieren! :-)